Sie haben es nicht leicht – unsere Füße. Trotz jahrelanger Schwerstarbeit werden sie gerne mal vernachlässigt. Doch sollte man ab und zu mal einen intensiven Blick auf seine Füße oder darunter werfen. Dazu eignet sich beispielsweise ein Spiegel, um nach Rissen, Blasen oder Hornhaut zu schauen. Schlechtes Schuhwerk, nicht ordentlich gestutzte Zehennägel oder eine schlechte Durchblutung können Füßen erheblichen Schaden zufügen. Dabei will man doch mit beiden Füßen fest am Boden stehen. So sollte man ein wenig Zeit in die Pflege seiner Füße investieren und einen Schritt in die richtige Richtung machen.
Zwischendurch ist es ratsam, die Füße immer mal hochzulegen, um die Durchblutung anzuregen. Ein warmes Fußbad, eine sanfte Fußmassage und regelmäßiges Eincremen sind Wohltaten für beanspruchte Füße. Bequeme Schuhe, die dem Fuß ausreichend Platz bieten, sind ebenfalls wichtig. Bei vielen Menschen ist ein Fuß größer als der andere. Das sollte man im Fachgeschäft überprüfen lassen. Zuhause sorgt Barfuß-Laufen für Entspannung.
Bei Rötungen, Juckreiz oder Infektionen am Fuß können spezielle Präparate aus der Apotheke oder ein Fußpfleger Abhilfe schaffen. Bei Pilzinfektionen auf trockene Füße achten und häufiger die Socken wechseln. Hornhaut oder Schwielen kann man regelmäßig mit speziellen Feilen oder Bimsstein entfernen. Dabei ist Vorsicht geboten, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Natürlich sollten regelmäßig die Zehennägel mit einer Nagelschere geschnitten werden, um Einwachsungen oder Druckschmerz in Schuhen zu verhindern. Möchte man seine Fußnägel farblich aufpeppen, eignen sich acetonfreie Nagellacke.
Bei Diabetikern ist eine regelmäßige, am besten tägliche Kontrolle, der Füße unabdingbar. Selbst kleine Risse oder Verletzungen können zu Entzündungen führen, die schwer heilen. Hier eignen sich gute Fußcremes oder diabetische Socken als Vorsorgemaßnahme. Bei einer Verletzung sollte aber grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden. Für jeden sollte eine gute Fußpflege wesentlicher Bestandteil der persönlichen Gesundheitsvorsorge sein.
Bildquelle: Jochen Handschuh (Flickr CC BY 2.0)
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