Schnell Abnehmen: Walnuss-Honig-Diät vs. Bewegung und gesunde Ernährung

von Luise am 19. April 2009

Wer sich vornimmt ein paar Pfunde für den Sommer zu verlieren oder sein Fitnesslevel wieder zu verbessern, sollte sich überlegen, welche Diät er seinem Körper zumutet. Nicht jede ist richtig, teilweise sogar schadhaft und am Ende plagen einen wilde Fressattacken, die die vergangenen qualvollen Wochen der Enthaltesamkeit zunichte machen. Frauenzeitschriften, die mit Wunderkuren und magischen Ernährungstipps versuchen, ihre abnehmwütigen Artgenossen zum Kauf und somit auch zu einer spontanen Sommerdiät zu überreden, helfen wenn, dann nur vorübergehend und können in den meisten Fällen getrost in die Tonne getreten werden. Die neue „Himbeer-Joghurt-Diät“ oder „So schaffen Sie 50 Pfund in 10 Tagen“ sind Beispiele für solche Aufhänger, die häufig von gutgläubigen und motivierten Damen ausprobiert werden. Genervt und enttäuscht merken sie am 10. Tag, dass sie keine 50 Pfund abgenommen, sondern dass auf ihren Hüften 5 weitere Pfund ein neues zu Hause gefunden haben. Deshalb: Augen auf beim Kilotausch!

Sinnvoller und effizienter als solche Pseudo-Abnehm-Hilfen sind genügend Bewegung eine gesunde Ernährung und eine positive Einstellung zum eigenen Körper. Nur wer sich und seinem Körper Zeit lässt, sich an eine Ernährungsumstellung zu gewöhnen, kann gegen süße Törtchen, Pommes & Co. bestehen. Diät bedeutet auch nicht gleich auf alles zu verzichten, sondern nur von ungesünderen Dingen weniger zu essen und stattdessen auch mal die Frischgemüse-Abteilung im örtlichen Supermarkt zu erkunden. Dass Gesundes sogar schmecken kann, beweisen z. B. die Gemüsepuffer mit Frühlingsquark, die schnell und einfach zu machen sind, vollgestopft mit Nährstoffen und Kohlenhydraten sind und zusätzlich noch das schlechte Gewissen beruhigen. Und mal ehrlich: wer hat im Hochsommer schon Lust auf heiß frittierte Chicken Wings oder fettige Pommes?! Abnehmende sollten also nicht auf einen Schlag ihre Ernährung umstellen, sondern schrittweise ihren Körper vor dem ein oder anderen Kalorienattentat schützen. Der Sinn liegt in der stufenweisen Umgewöhnung der Ernährung, die in kleineren Etappen leichter zu ertragen ist, als auf einen Schlag auf die süßen Versuchungen des Lebens zu verzichten. Nur die wenigsten halten einen solchen radikalen Rundumschlag durch und kehren dem Fitness-Apfel und der Power-Sellerie bald den Rücken. Deshalb ist es entscheidend langsam in die Welt der gesunden Ernährung einzusteigen und ein Maß zu finden mit dem man selber zufrieden ist und von dem man weiß dass man ihn auch auf längere Zeit durchhält.

Ebenso wichtig wie gesunde Ernährung sind sportliche Betätigungen oder sonstige Arten der regelmäßigen Bewegung. Dieses Konzept ist zwar längst bekannt, aber viele meinen, dass ein kleiner gemischter Salat pro Woche ausreicht um fit und gesund zu bleiben. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung gehören zusammen wie das Amen zur  Kirche, der „Kaiser“ zum Fußball oder die Bikinifigur zum Strand. Einfache Übungen oder ein kurzes Home Workout reichen schon aus um Fit in den Tag zu starten oder um sich im Büro die Beine zu vertreten. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Langsam anfangen und vor allem keine akrobatischen Kunststücke, die dem Körper mehr schaden als helfen. Ein kurzes 10-Minuten-Workout morgens oder in der Mittagspause bestehend aus Dehnübungen, leichtes Krafttraining und Lockerungsübungen vermitteln schnell und einfach ein gesundes Wohlbefinden. Wichtig ist, dass das Workout konsequent und wenn möglich immer zu selben Zeit des Tages durchgeführt wird. Das schafft Routine und es gerät weniger schnell in Vergessenheit zwischen Meetings, dem Einkaufen oder dem täglichen Stress im Büro.

Jetzt gilt es nur noch eins zu bewältigen. Den inneren Schweinehund, der uns davon abhält einfach mal den Arsch hochzukriegen, bekämpfen und anzufangen! Also auf geht’s!

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{ 1 Kommentar… lese ihn unten oderschreibe selbst einen }

Sandra 17. Juli 2009 um 15:29

Genau das mach ich jetzt, InlinerFahten!
Den letzen abschintt is cool!

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